Physikalische Therapie & Salzgrotte Irina Kaiser

Massage und Salzgrotte in Lingen/Baccum Tel.: 0591/13384787



Massagemethoden

klassische Massage: Entspannung für Ihren Körper

 

In Deutschland gelten Rückenschmerzen mittlerweile als Volkskrankheit Nummer eins. Für viele Menschen bringen Rückenleiden spürbare Einschränkungen im Alltag und Freizeit mit sich.

Vorbeugend haben sich Massagen als probates Mittel gegen Rücken- bzw. Gelenkleiden bewährt.

Mit Streichungen, Knetungen und Dehnungen werden Verspannungen und Verhärtungen der Muskulatur behandelt. Diese Massage dient besonders zur Vorbeugung und Behandlung von Verspannungen und Verhärtungen, zur besserten Durchblutung der Haut und zur Entspannung.



Manuelle Lympfdrainage

Die manuelle Lymphdrainage (ML) ist eine Sonderform der medizinischen Massage, durch die angestaute Flüssigkeit im Gewebe (Lymphe) zum Abfluss angeregt werden soll. Sie wird bei verletzungs- oder operationsbedingten Schwellungen oder bei Gelenkerkrankungen angewandt. 

Das Lymphatische System (lat. Systema lymphaticum, auch Lymphsystem) (Lymphe = Körperwasser) ist ein Teil des Abwehrsystems (Immunsystem) gegen Krankheitserreger, Fremdpartikel und krankhaft veränderte Körperbestandteile (z. B. Tumorzellen). Es gliedert sich in die lymphatischen Organe und das Lymphgefäßsystem. Das Lymphgefäßsystem hat neben der Funktion im Abwehrsystem auch eine Bedeutung im Flüssigkeitstransport und steht in enger Beziehung zum Blutkreislauf.


 

Wärmeanwendung

Die Wärmetherapie gehört zu den ältesten medizinischen Verfahren.

Der Wärme wird eine heilende Wirkung zugesprochen, deshalb spricht man umgangssprachlich auch von Heilwärme. Hiervon abzugrenzen ist die

medizinische Hyperthermie, bei der der ganze Körper erwärmt wird.

Medizinische Wärmetherapie wird lokal eingesetzt bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, insbesondere bei Nackenschmerzen, chronischen Kreuzschmerzen und Gelenkbeschwerden, in der Sportmedizin zum Beispiel bei Überlastungsschäden wie Muskelzerrungen . Sie ist Bestandteil medizinischer Theapieleitlinien.

Unser herausfordernder Alltag hinterlässt oft seine Spuren in Form von Muskelverspannungen und anderen Beeinträchtigungen der Körperbalance. Die Moorpackung entfaltet als Naturprodukt eine die Durchblutung fördernde und schmerzstillende Wirkung. Bei der Moorpackung handelt es sich um eine Naturmooranwendung, bei der Torf vermischt mit Wasser bzw. Heilwasser in eine Kunststoffhülle gefüllt wird und die oft mit Wärme kombiniert wird. Torf entsteht in Mooren durch den Abbau biologischen Materials und enthält viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. 
Die wertvollen Moorbestandteile werden seit Jahrhunderten genutzt: Oft wird zwischen den Begriffen Moor- und Fangopackung nicht unterschieden. Fango ist jedoch, anders als das Moor, keine richtige Erde, sondern eine Mischung aus mineralischem Gesteinsmehl und Wasser. Das Moor wird als lebendiges System durch den Abbau von hunderten verschiedener Pflanzen gebildet. Von Moor spricht man in der Geologie, wenn die Torfschicht aus abgebautem biologischem Material mindestens dreißig Zentimeter beträgt. Das Moor enthält organische Substanzen wie z.B. Stickstoffverbindungen, Harze und Huminsäuren. Bei den Huminsäuren handelt es sich um eine Gruppe von Säuren, alles hochmolekulare Verbindungen, die aus den Abbauprodukten der Lebewesen im Boden entstehen. Außerdem enthält das Moor anorganische Stoffe wie Kieselsäure, Eisenoxyd sowie zahlreiche Spurenelemente, wie z.B. Bor und Jod.



Bindegewebsmassagen/Subkutane Reflextherapie (SRT)

Wer meint, eine Massage habe immer eine angenehme, wohltuende und entspannende Wirkung, hat noch keine Bindegewebsmassage erlebt. Diese soll medizinisch auf vielfältige Weise wirksam sein – aber angenehm ist sie sicherlich nicht . 

Bindegewebsmassage 

  • Ist eine Form der Reflexzonentherapie
  • Grundidee hinter diesen Techniken ist, dass die Behandlung nicht nur lokale Effekte am Ort der Massage bewirken soll, sondern über bestimmte Nervenreizungen (Reflexe) sollen sich auch Fernwirkungen auf innere Organe erzielen lassen
  • Bindegewebsmassage behandelt hauptsächlich Zonen im Bereich des Rückens
  • Es werden Verklebungen der Unterhaut gelöst und über Reflexwege Einfluss auf vegetative Regulationsmechanismen genommen

Bindegewebsmassagen – wie sie funktionieren

Bindegewebsmassagen sind eine Behandlungsmethode, bei der die Massage verschiedener Körperzonen Einfluss auf andere Organe nehmen soll. Mit den Fingern setzt der Therapeut einen mechanischen Reiz an der Haut, Unterhaut und der sogenannten Faszie. Damit soll eine Harmonisierung der Bindegewebsspannung, der inneren Organe, der Muskulatur, der Nerven und der Gefäße erreicht werden. Mit Daumen und Fingerkuppen soll der Therapeut die Haut und das Unterhautgewebe verschieben. Auch der Faszienrand und der Muskelrand werden bearbeitet


Colonmassage - Massage zur Aktivierung der Darmtätigkeit 

        

Der Begriff Colonmassage oder auch Kolonmassage leitet sich vom medizinischen Fachbegriff für den Dickdarm, den gleichnamigen Kolon, ab. Es handelt sich hierbei also um eine Methode, bei der dank sanfter, aber sehr gezielter Massagetechnik eine Aktivierung der Darmtätigkeit bei verschiedensten Beschwerdebildern herbeigeführt werden kann. Auch wenn die Colonmassage im Vergleich zu anderen physiotherapeutischen Anwendungen deutlich seltener verschrieben wird, so zählt sie doch zu den wissenschaftlich anerkannten, im Heilmittelkatalog festgehaltenen Maßnahmen. Für viele Betroffene, die beispielsweise unter chronischer Darmträgheit leiden, ist der Behandlungserfolg dieser manuellen Methode oftmals erstaunlich. Auch Menschen, bei denen Medikamente nur kurzfristige oder gar keine Besserung brachten, können dank der Kolonmassage relativ beschwerdefrei leben. Darüber hinaus wird die Massagetechnik auch im Bereich alternativer Heilmethoden sehr geschätzt - nicht nur als reine Darmbehandlung, sondern als ganzheitlich wirksame Reflexzonenmassage im Bauchraum.



Schröpfen mit Schröpfgläsern und Schröpfköpfen - die Schröpfmassage 


Beim Schröpfen wird in sogenannten Schröpfgläsern oder Schröpfköpfen ein Unterdruck erzeugt. Diese Schröpfgläser werden direkt auf die Haut gesetzt. Der Unterdruck wird üblicherweise dadurch erreicht, dass die Luft im Schröpfkopf (lateinisch ventosa) erhitzt und dieser sofort auf die Haut des Patienten gesetzt wird. Das Erhitzen erfolgt durch einen in Alkohol getauchten Wattebausch oder ein Stück Baumwollstoff, die jeweils angezündet werden.  Alternativ kann der Unterdruck durch eine Absaugvorrichtung im Schröpfglas erzeugt werden.

Die Lage der Schröpfstellen orientiert sich am Tastbefund, d. h. es wird im Bereich von Myogelosen (muskuläre Verhärtungen) geschröpft.  Je nach Lage der Schröpfstellen soll über den kutiviszeralen Reflex ein inneres Organ beeinflusst werden. Die Zuordnung der Organe zu den Hautstellen ist durch die Head-Zonen bekannt und lässt dadurch Rückschlüsse auf belastete innere Organe zu. 

Lokal entsteht durch das Saugen beim Schröpfen ein Extravasat und in der Folge ein Hämatom.  Blutiges Schröpfen führt lokal zu einem Blutverlust und soll dadurch eine Entschlackung vor Ort bewirken.

                                    Zu den ausleitenden Verfahren zählen unter anderem:  - Schröpfen- Blutigel- Schwitzkuren- Wiekel

Trockenes Schröpfen  Bei der trockenen Schröpftherapie werden die Schröpfköpfe (halbkugelförmige Gläser) auf die zu behandelnden Hautpartien aufgesetzt. Der Unterdruck bei diesen Gläsern entsteht durch das Abpumpen der Luft mittels eines Saugballons oder durch das Erwärmen der Luft, die sich im Schröpfglas befindet. Durch das entstehende Vakuum saugen sich die Schröpfköpfe an der Haut fest, die Haut wölbt sich aufgrund des Unterdrucks in den Schröpfkopf ein. Dadurch wird die Haut, die sich unter dem Schröpfkopf befindet, gereizt und in Folge das Gewebe stärker durchblutet.  Der auftretende Effekt wird so erklärt, dass die Reizung der Haut, die durch das Schröpfglas entsteht, nicht nur lokal wirkt, sondern auch eine reflektorische Wirkung hat. Der Therapeut kann also über die Reizung der Hautpartien Reize auf die inneren Organe ausüben, da angenommen wird, dass die inneren Organe über Reflexbögen mit der Körperoberfläche verbunden sind.  Da die Schröpfgläser durch den sich entwickelnden Unterdruck doch deutlich an der Haut ziehen, ist das Schröpfen an sich nicht mit Schmerzen, sondern eher mit einem angenehmen Wärmegefühl verbunden. Manchmal kann es zu kleinen Blutergüssen kommen, die aber harmlos sind.

Schröpfmassage  Die Schröpfmassage wird unter anderem in naturheilkundlichen Praxen und Wellnesseinrichtungen durchgeführt. Dabei dient sie vorrangig dazu, Giftstoffe aus dem Körper auszuleiten und zur Entspannung der Muskeln beizutragen. Im Wellnessbereich dient die Schröpfmassage zur gezielten Bearbeitung des Fettgewebes (Reiterhosen), zur Entschlackung des Körpers und zur Aktivierung des Stoffwechsels.

 

Interferenzstrom-Therapie        

                     

Die Interferenzstrom-Therapie ist eine spezielle Form der Elektrotherapie und wird zur effektiven Behandlung bei Gelenk-, Sehnen- und Muskelschmerzen sowie Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich eingesetzt.

Während der Anwendung durchfluten sogenannte galvanische Ströme mittels auf der Haut aufgebrachter Saugelektroden die darunter gelegenen verspannten Muskeln.

Dies bewirkt im Körper folgende positive Aspekte:

  • Verbesserung der Durchblutung
  • Anregung des Energiestoffwechsels in den Muskelzellen
  • Abtransport von Gift- und Schlackestoffen


Ultraschalltherapie

Die Geweberegeneration beschleunigen

Ultraschalltherapie: Ultraschallwellen erzeugen einen Druckwechsel im Gewebe (mechanische Vibrationswirkung) und werden zum Teil in Reibungsenergie (Wärmewirkung) umgewandelt. Sie wirken schmerzlindernd, durchblutungsfördernd, Verklebungen lösend  und muskelentspannend. Außerdem haben sie eine anregende Wirkung auf die Geweberegeneration und Knochenbruchheilung. Die Eindringtiefe und Wärmewirkung der Ultraschallwellen sind frequenzabhängig und individuell festzulegen.

Wann wird Ultraschalltherapie eingesetzt?